Meldet man sich bei Gnome mit einem Google-Account, Microsoft-Account oder Nextcloud-Account an, hat man im Dateimanager Zugriff auf die entsprechenden Clouddienste. Leider ist der Name, der dort angelegt wird, sehr sperrig. Er lässt sich aber mit einer einfachen Konfiguration schnell ändern:
Öffne die Datei /home/USER/.config/goa-1.0/accounts.conf in deinem Home-Ordner.
Suche den Abschnitt des Accounts, den du ändern willst und innerhalb dieses Abschnittes die Variable „PresentationIdentity“.
Ändere den Wert dieser Variable auf den Namen, den du im Dateimanager angezeigt haben möchtest.
Da mich mein PC an der Stelle, wo er vorher unter dem Schreibtisch stand, gestört hat, habe ich ihn an eine andere Stelle gestellt. Nur waren jetzt die Anschlüsse und vor allem der Powerbutton nicht mehr so leicht erreichbar.
Die Anschlüsse hatte ich bereits vorher auf meinen Schreibtisch geholt durch eine Kabeldurchführung mit integriertem USB Hub und Audio.
Ich brauchte also noch eine Lösung für den Powerbutton. Dazu habe ich mir einen beleuchteten Taster für Powerbutton und Power LED und noch eine zusätzliche LED für die HDD LED bestellt:
Nach einem Neustart meines Servers fiel mir auf, dass Nextcloud News scheinbar meine hinterlegten RSS-Feeds nicht mehr abfragt. Die Problemlösung gestaltete sich dann aber schwieriger als gedacht:
Mein erster Ansatz war, dass wohl der Nextcloud Cronjob nicht mehr korrekt läuft. Also kurz in den Administrationseinstellungen nachgeschaut und siehe da, er tut es doch:
Also weiter gesucht. Die Einstellungen der News App sagten mir etwas anderes, als die von Nextcloud. Hier war die Rede davon, dass der letzte Cronjob vor 7 Stunden lief. Ungefähr die Zeit, an dem ich den letzten Artikel bekommen habe.
Nach etwas Suchen im Internet bin ich dann auf einen Github-Issue gestoßen, der mich auf die richtige Spur brachte. In der Datenbank war die nächste Aktualisierung der News auf ein falsches Datum geplant.
Da ist es praktisch, wenn man phpMyAdmin laufen hat. So konnte ich den entsprechenden Datensatz recht schnell anpassen. In der Tabelle oc_jobs musste im Datensatz mit OCA\News\Cron\UpdaterJob der Wert reserved_at auf 0 gesetzt werden.
Falls du meinen Blog per RSS abonnieren willst, ist hier der Link:
Spicetify bietet sowohl optische als auch funktionale Verbesserungen am Spotify Client für den PC. Dafür ist im Gegensatz zu vielen anderen Spotify Erweiterungen kein Spotify Premium erforderlich.
curl-fsSL https://raw.githubusercontent.com/spicetify/spicetify-cli/master/install.sh | sh
Der nächste Befehl hat bei mir nicht funktioniert. Ich musste vorher noch folgendes ausführen:
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spicetify backup apply
Anschließend lässt sich auch der Spicetify Marketplace installieren:
1
curl-fsSL https://raw.githubusercontent.com/spicetify/spicetify-marketplace/main/resources/install.sh | sh
Wenn Spotify als DEB-Paket von der Spotify Webseite installiert wurde, dann ist die Installation hiermit abgeschlossen. Da ich bei mir Spotify aber als Flatpak installiert habe, musste ich ein paar Dinge ändern. In der Config-Datei musste ich die Einstellungen für spotify_path und prefs_path anpassen:
Dann war auch bei mir der Marketplace in Spotify sichtbar.
(Hinweis: nach einem Updaten mussten bei mir die Befehle sudo chmod 777 -R /var/lib/flatpak/app/com.spotify.Client/x86_64/stable/active/files/extra/share/spotify und spicetify backup apply nochmal ausgeführt werden.
Einige Spicetify Erweiterungen, die ich verwende:
Der Spicetify Marketplace teilt sich auf in Extensions, Themes, Snippets und Apps. Themes benutze ich keines, da ich keines der dort angebotenen Themes optisch ansprechender fand als das Standard-Theme.
Extensions
songstats
Diese Erweiterung zeigt Eigenschaften eines Songs an. Das sieht dann zum Beispiel so aus:
playlistIntersection
Mit dieser Erweiterung lassen sich Lieder finden, die in zwei Playlisten sind (oder nur in einer der beiden)
Display Full Album date
Diese Erweiterung zeigt statt nur dem Erscheinungsjahr das ganze Erscheinungsdatum bei der Albenansicht an:
Spotify Genres
Diese Erweiterung zeigt das Genre von dem Lied, das gerade läuft:
Power bar
Mit dieser Erweiterung bekommt man eine Suchleiste, wenn man Strg+Leertaste drückt:
Spicetify DJ Info
Diese Erweiterung gibt Informationen über das aktuelle Lied, die für DJs nützlich sind. das sind:
Tonart im Camelot System
Tempo in BPM
Energie
Beliebtheit
Snippets
Hide Upgrade Button
Diese Erweiterung tut genau das, was sie verspricht – sie lässt den Upgrade Button oben rechts verschwinden
Modern Scrollbar
Diese Erweiterung ändert die eckige Scrollbar in eine abgerundete.
Heute Morgen habe ich mich an ein Problem gesetzt, das ich schon länger habe: Wie bekomme ich die Daten meiner Solaranzeige in Homeassistant? Oder ist es vielleicht sinnvoller, die Homeassistant SolarEdge Modbus Integration zu verwenden und die Daten dann von Homeassistant in die InfluxDB zu schicken? Ich habe mich für die erste Variante entschieden. Dabei ist ein kleines PHP Programm entstanden. Dort gibt man einen MQTT „Block“ ein und heraus kommt dabei eine fertige Homeassistant Konfiguration, die man nur noch kopieren muss. Eine ausführlichere Anleitung wie’s funktioniert ist auch dabei.
Meine Bluetooth-Box (Tribit Maxsound Plus) wollte sich nach gut 3 Jahren nicht mehr aufladen. Also ging’s dem Lautsprecher mit Schraubenzieher und Lötkolben an den Kragen… Vielleicht gibt es ja ein Ersatzteil.
Nach ein paar Videos wurde mir klar, wie einfach das eigentlich ist. Das Schutzgitter lässt sich mit einem Schraubenzieher aufhebeln:
Und dann kann man mit acht Schrauben die Box öffnen. (Ja, der wurde einige Male nass. Der weiße Dreck ist Kalk)
Evtl. muss man dann noch etwas mit dem Schraubenzieher hebeln.
Und schon sieht man die Innereien.
Was war nun bei mir kaputt?
Da sich die Tribit nicht mehr aufgeladen hat, vermutete ich zunächst den Akku. Nach ein paar Messungen am Akku und der Platine stellte sich aber heraus, dass wohl die Ladeelektronik defekt sein muss. Den Akku konnte ich mit einem 7,5V Netzteil aufladen und dann funktionierte wieder alles.
Bis auf die Ladeelektronik. Aufladen konnte ich ihn immer noch nicht über die USB-Buchse. Also kaufte ich mir ein 8V Netzteil und legte die Anschlüsse des Akkus und den Anschluss an der Platine nach außen (An der Stelle, wo sich die Halteschlaufe befand). So kann ich den Lautsprecher wahlweise im Akkubetrieb oder im Netzbetrieb laufen lassen. Den Akku kann ich so mit einem Labornetzteil auch laden (Nebenher IMMER die Spannung messen, um den Akku nicht zu überladen) ohne die Box wieder aufzuschrauben.
Lautsprecher im AkkubetriebLautsprecher im Netzbetrieb
Die Schlaufe passte gerade noch rein:
Wasserdicht ist der Tribit nun natürlich nicht mehr. Aber so ist es besser, als ihn zu entsorgen oder jahrelang in der Schublade liegen zu lassen.
Nach einigen Jahren in Verwendung, wollte meine Influx Datenbank auf einmal nicht mehr funktionieren. Die Fehlermeldung hierzu war leider nicht besonders aufschlussreich: InfluxDB API unavailable after 21 attempts…
Deswegen gestaltete sich das Suchen nach einer Lösung als recht schwierig. Eine weitere Fehlermeldung half mir leider auch nicht weiter:
Nach einigen Neuinstallationen und Hardwarewechseln fand ich dann allerdings die Lösung. Das Problem liegt daran, dass die Influx Datenbank aus vielen kleineren Dateien besteht. Die Zahl der gleichzeitig geöffneten Dateien pro user ist aber beschränkt. Um diese Zahl zu erhöhen reicht es, in der Datei /etc/sysctl.conf die Zeile fs.file-max = 2097152 hinzuzufügen. Nach einem Neustart kann die Datenbank dann genug Dateien öffnen, um ordnungsgemäß zu funktionieren.
10.12.2023: Zusatz
Zusätzlich kann es hilfreich sein, in der Datei /etc/systemd/system/multi-user.target.wants/influxdb.service die Zeile Type=forking auszukommentieren und zusätzlich die Zeile TimeoutStartSec=900 hinzuzufügen.